Mit Chorisma und Ars Cantica hatten sich zwei Chöre aus Velbert zusammengetan, um dem Publikum einen „Abendschimmer“ der besonderen Art zu präsentieren.

Unter diesem Motto stand das ausverkaufte Konzert am frühen Samstag Abend. So waren viele Klassiker zu hören, die auch eindeutig zu den Abend- und Schlafliedern zählen, aber die Sänger*innen konnten auch mit klaren Stilbrüchen überzeugen. So starteten wir mit dem „Sommermorgen“ von Moritz Hauptmann und die Damen von Chorisma begannen ihren Block mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Am Klavier wurden hierbei beide Chöre in äußerst professioneller und unaufdringlicher Art von Andrea Wingen begleitet.
Mit dem „Abendlied“ von Rheinberger begann dann, zur Mitte der ersten Konzerthälfte, der Reigen an Abendliedern. Es war dann auch das erste gemeinsame Lied. So das die Zuhörer die beiden Chöre nicht nur in ihren Komfortzonen erlebten, sondern auch eine völlig neue Dimension der musikalischen Entwicklung miterleben durften.
Im Publikum saß unter anderem der Velberter Komponist Gerd Sorg, der uns sein Lied „Schon dämmert es leise“ vor über 15 Jahren zugeeignet hatte, aber es passte noch nie so gut wie dieses Mal ins Programm.
Die durchweg positiven Reaktionen des Publikums im Anschluss zeigten den Beteiligten, dass dieses Konzert nicht das letzte seiner Art gewesen sein wird.
