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Das Doppelquartett

1997 fanden sich 8 ehemalige Mitglieder der katholischen Jugendchöre Wülfrath und Velbert zusammen, um etwas Neues zu machen. Der neu gegründete Chor gab sich den Namen "Ars Cantica". Die Leitung des Chores übernahm, der sich hierfür bereiterklärende, Kantor Michael Smetten. Als Probenraum dient seither der Pfarrsaal der Gemeine St. Marien.
Nach der Gründung folgten für unser Ensemble schon bald zahlreiche Auftritte bei Feiern und Festlichkeiten, u. a. bei der Chorgemeinschaft Deilbachtal und bei den Feiern zum 25-jährigen Bestehen des Stadtverbandes Velberter Chöre im Schloß Hardenberg.

27.03.2001 schrieb die WAZ dann:
„In Zeiten sterbender Chöre einen neuen Chor zu gründen, ist ein Wagnis. Als eine gelungene Neugründung erwies sich am Sonntag das Doppelquartett Ars Cantica.“

Neben den vielen Konzerten bei Velbertern Chören zu denen wir eingeladen wurden, war ein besonderer Höhepunkt das Prominent besetzte Benefizkonzert im Nevigeser Dom zu Gunsten der Bergischen Synagoge. Ein "herausragendes Ereignis" nannte Jan Hofer das abendliche Konzert mit der amerikanischen Sängerin Deborah Sasson. Auch hier konnten wir in "gewohnt souveräner Weise" (WAZ vom 17.12.02) überzeugen.

Das zweite eigene Konzert im Jahr 2005 erzielte leider nicht die gewünschte Aufmerksamkeit. Bewusst hatten wir auf klassische Männerchorliturgie gesetzt, die nicht mehr von vielen Chören gesungen wird.

2007 – das Jubiläumsjahr
Bei der Gründung bestand mal der Plan auf Karnevalssitzungen aufzutreten - das dauerte. Bis zu diesem Jahr, um genau zu sein.
Zum Start des Jubiläumsjahres war der erste Auftritt, bei der Pfarrkarnevalssitzung von Sankt Marien in Velbert.

Im März folgte dann ein musikalischer Frühschoppen in die Vorburg von Schloß Hardenberg - eine Einladung, der die Vertreter vieler niederbergischer Chöre, der Verbände sowie Freunde und Förderer gefolgt waren.

In Vertretung des Bürgermeisters gratulierte Wolfgang Werner uns für zehn "sehr erfolgreiche" Jahre, und Eckhard Mundorf vom Sängerkreis Niederberg forderte auch bei Wettbewerben anzutreten, denn "das Zeug dazu haben Sie".

Und Wolf Schlagowski vom Stadtverband Velberter Chöre erklärte, dass man "verdammt stolz" darauf sei, Ars Cantica in den eigenen Reihen zu haben.

Darauf folgte die Produktion unserer ersten CD, mit dem Titel "Zehn". Mit dieser CD
soll gezeigt werden, welchen musikalischen Bogen das Doppelquartett im Laufe der ersten zehn Jahre gespannt hat.

Die CD wurde dann im Rahmen des Jubiläumskonzertes im Oktober vorgestellt. Zusammen mit Stephanie Hanf, Sopran, und Simon Daubhäußer, Klavier, konnten wir mit „Gekonnter Leichtigkeit und fein ausgearbeitete Dynamik“ (WAZ, 20.10.2007) überzeugen.

Bereits im September durften wir unsere Freunde aus dem Deilbachtal bei einer Konzertreise nach Corby begleiten.
In der englischen Partnerstadt von Velbert, wurden wir sehr herzlich vom dort ansässigen "Corby Male Voice Choir " empfangen.
Ein gemeinsames Konzert, sowie ein "Social Evening" brachten uns neue Freunde.

Nicht erst seit Eckhard Mundorf vom Sängerkreis Niederberg uns aufgefordert hatte, bei Wettbewerben anzutreten ("das Zeug dazu haben Sie"), erschien immer wieder der Tagesordnungspunkt "Meisterchor" bei jeder Jahreshauptversammlung.

2009 sollte es soweit sein.

Bis August – Bewerbungsfristende – wurde noch gezögert. Aber schließlich wurden die Bewerbungsunterlagen an den Chorverband geschickt.

Und im Oktober wurde es dann Ernst. Leistungssingen der Kategorie C – als erster Schritt zum "Meisterchor".
Und wir haben es geschafft: Als "Klassenbester" der Kategorie an diesem Wochenende.
Der erste Schritt ist gemacht, die weiteren sollen folgen …